Wahrscheinlich im Jahre 1103 unterstellte Bischof Burchard, der Gründer des Klosters St. Alban, das ganze Gebiet von der heutigen St. Alban – Vorstadt bis zum Steg über die Birs, also auch das Gelände, das später den Namen St. Jakob erhielt, der Gerichtshoheit seines Klosters. Ob damals bereits eine Kapelle vorhanden war oder ob eine solche geplant war, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, da in der betreffenden Urkunde kein Wort darüber steht.

Die älteste Kapelle von St. Jakob haben wir uns wohl als bescheidenes Bethaus vorzustellen, in welchem der Reisende vor oder nach der Überquerung des Flusses Gelegenheit hatte, ein Gebet zum heiligen Jakobus, dem Schutzpatron der Reisenden, zu verrichten. Ausser diesem Heiligen war die Kapelle zudem noch der heiligen Barbara, der Patronin gegen Gewitter, sowie dem heiligen Wendelin, dem Beschützer der Hirten, geweiht.

Losung des Tages

Dienstag, 20.02.2018

Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige HERR.
Psalm 111,4


Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi?
1.Korinther 10,16
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