Wahrscheinlich im Jahre 1103 unterstellte Bischof Burchard, der Gründer des Klosters St. Alban, das ganze Gebiet von der heutigen St. Alban – Vorstadt bis zum Steg über die Birs, also auch das Gelände, das später den Namen St. Jakob erhielt, der Gerichtshoheit seines Klosters. Ob damals bereits eine Kapelle vorhanden war oder ob eine solche geplant war, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, da in der betreffenden Urkunde kein Wort darüber steht.

Die älteste Kapelle von St. Jakob haben wir uns wohl als bescheidenes Bethaus vorzustellen, in welchem der Reisende vor oder nach der Überquerung des Flusses Gelegenheit hatte, ein Gebet zum heiligen Jakobus, dem Schutzpatron der Reisenden, zu verrichten. Ausser diesem Heiligen war die Kapelle zudem noch der heiligen Barbara, der Patronin gegen Gewitter, sowie dem heiligen Wendelin, dem Beschützer der Hirten, geweiht.

Losung des Tages

Dienstag, 23.04.19

Der HERR wird seinem Volk Recht schaffen, und über seine Knechte wird er sich erbarmen.
5. Mose 32,36


/Jesus spricht:/ Ich sage euch: Gott wird seinen Auserwählten Recht schaffen in Kürze. Doch wenn der Menschensohn kommen wird, wird er dann Glauben finden auf Erden?
Lukas 18,8
X