Um 1300 dürfte die Kapelle wohl umgebaut oder vergrössert worden sein. Die Unterhaltspflicht für Kapelle und Kaplan oblag dem benachbarten Leprosorium, dem Siechenhaus. Bei unerwarteten Katastrophen überstieg das dessen finanzielle Möglichkeiten.

Als 1419 ein Hochwasser die Kapelle schwer beschädigte, kam ihr der Erlös aus einem Ablass zu Hilfe. Damals unterstand die Verantwortung für den Wiederaufbau bereits dem städtischen Rat; 1383 hatte nämlich das Kloster St. Alban die weltliche Gerichtshoheit von der St. Alban – Vorstadt bis zur Birsbrücke an die Stadt Basel abgetreten.

Losung des Tages

Sonntag, 19.05.19

Sieht Gott nicht meine Wege und zählt alle meine Schritte?
Hiob 31,4


Kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.
Hebräer 4,13
X